Dienstag, 16. Juni 2009
Partitionen automatisch einbinden und dann die Icons ausblenden
So!
So langsam wird mein Ubuntu richtig heimelig. Ich habe nämlich Urlaub und was macht ein Progger da? Sein Betriebssystem pflegen
Ich hatte ja bisher ein Problem mit den Windows-Partitionen, die ich habe. In meinem System stecken zwei Festplatten mit einigen Partitionen und diese waren zwar zugreifbar, aber sie wurden als "Wechselmedium" geführt. Um darauf zuzugreifen, musste ich erst einmal unter "Orte"->"Wechselmedium" diese aktivieren (mounten), bevor ich darauf zugreifen konnte - das war meistens kein Problem, aber wenn ich mal einen Link auf einen Windows-Ordner hatte, so konnte ich den nicht nutzen, bis ich die Partition aktiviert hatte! So ein Nerv! Aber ich war zuversichtlich, dass man da was dran tun kann
Und das hab ich dann gestern gemacht.
So langsam wird mein Ubuntu richtig heimelig. Ich habe nämlich Urlaub und was macht ein Progger da? Sein Betriebssystem pflegen
Ich hatte ja bisher ein Problem mit den Windows-Partitionen, die ich habe. In meinem System stecken zwei Festplatten mit einigen Partitionen und diese waren zwar zugreifbar, aber sie wurden als "Wechselmedium" geführt. Um darauf zuzugreifen, musste ich erst einmal unter "Orte"->"Wechselmedium" diese aktivieren (mounten), bevor ich darauf zugreifen konnte - das war meistens kein Problem, aber wenn ich mal einen Link auf einen Windows-Ordner hatte, so konnte ich den nicht nutzen, bis ich die Partition aktiviert hatte! So ein Nerv! Aber ich war zuversichtlich, dass man da was dran tun kann
Ubuntu bietet nämlich einiges an Foren und Community und Wikis etc, dass ich dort gesucht habe und auch fündig geworden bin. Durch ein wenig Herumlesen hatte ich beim letzten Mal schon festgestellt, dass ich die gewünschten Partitionen in die "fstab" eintragen muss - allerdings wollte ich das nicht händisch machen müssen, weil ich gehofft hatte, einen bequemeren Weg zu finden. Aber da ich den nicht finden konnte, habe ich das dann doch händisch gemacht - wahrscheinlich gibt's doch keinen GUI-lastigen Weg dorthin, weil das eigentlich sehr einfach ist, wenn man denn weiß, wie!
WICHTIG: Wenn ihr nach meinem Erfahrungsbericht was an eurem System herumändert, so macht ihr das auf eigene Verantwortung! Ich übernehme da gar nix
Ich beschreibe lediglich, was ich getan hab, wenn ihr damit euer System zerlegt, habt ihr selber schuld!
Gefunden habe ich eine sehr brauchbare Anleitung hier: https://help.ubuntu.com/community/Fstab
Wer mit der englischen Version zufrieden ist, kann hier aufhören zu lesen
ich habe allerdings ein paar Kommentare zu der Anleitung 
Als erstes braucht man zwei Terminals, um sich mit dem einen die benötigten Infos anzeigen zu lassen und um in dem anderen die fstab zu editieren. Die notwendigen Infos bekommt man mit:
Dann bekommt man nämlich eine Liste der verfügbaren Partitionen angezeigt, insbesondere die UUIDs, mit denen man eine Partition sicher zuordnen kann. Allerdings hatte ich als fauler Windows-User meine Partitionen bis auf Ausnahmen nicht benannt, deswegen hiessen die alle so schön "Volume" - ich durfte also raten, wo sich welche Partition versteckt. Allerdings war ich mir recht sicher, dass die unter Windows einfach der Reihe nach benannt waren
Aber egal, umbennen ist ja nachher kein Problem.
Soooo, da gibt's also sda und sdb - meine beiden Festplatten. Dann sind da haufenweise NTFS-Partitionen und eine ext2 und eine swap - so schwierig ist das nicht zuzuordnen
Sehr schön auch die Unterscheidung "Volume" und "lokaler Datenträger" und "Datenträger" - einfach herrlich. [/ironie]
Dann hab ich die fstab aufgemacht:
(Achtung! Bevor ihr IRGENDWAS ändert, legt euch nen Backup der Datei an!)
Und dort habe ich dann folgende Zeile angelegt:
(den Ordner muss man vorher anlegen, sonst meckert das System beim Mounten)
Und dann hab ich neu gestartet und ✱whoot✱ die Partition war automatisch eingebunden (gemountet) und das Icon war sofort auf dem Desktop vorhanden ( - wie man das wieder los wird, beschreibe ich weiter unten).
Dann habe ich die weiteren Partitionen genauso eingetragen .. und dann nicht neu gestartet, sondern diese Befehle benutzt:
Der erste Befehl unmountet ("ent-bindet"?) alle Partitionen, der zweite hängt alle im fstab enthaltenen Einträge ein (mountet), also auch die neu eingetragenen. Achtung, gerade bei diesem Befehl könnte was schief gehen, wirklich neu zu starten ist glaub ich sicherer!
Die Geister die ich rief
Soo! Jetzt hatte ich alle Partitionen startklar und automatisch gemountet und in meinem Ordner "Windows" verfügbar. So weit, so gut - aber auf einmal war mein Desktop mit den ganzen Icons voll! So war das nicht geplant, ich mag meinen Desktop lieber leer und ordentlich, ausserdem brauche ich die Partitionen eh nicht jedes mal. Und da war guter Rat... nicht teuer, aber nicht ganz so einfach zu finden. Das Schlüsselwort, mit dem ich dann die Lösung gefunden habe war "hide":
http://tombuntu.com/index.php/2007/10/25/hide-partition-icons-from-your-ubuntu-desktop/
Dort beschreibt Tom, wie man die Icons der Partitionen wieder ausblendet, nämlich in den Nautilus-Einstellungen für den Desktop. Die Anleitung ist sehr schön kurz und prägnant, deswegen schreibe ich hier auch nur die Kurzversion:
Alt-F2 drücken, um den "Anwendung ausführen"-Dialog aufzurufen, dort gconf-editor eintippen und auf "Ausführen" klicken. In dem Dialog dann "apps"->"nautilus"->"desktop" auswählen und dann im rechten Fensterchen "volumes_visible" deaktivieren - wenn man weiss, wo man suchen muss, ist das ganz einfach, oder?!
Und schon war mein Ubuntu ein Stück heimeliger
Hoffentlich konnte ich euch damit das Herumsuchen ein wenig einfach machen. Ich finde, das war jetzt doch einfacher, als ich befürchtet habe
Home is, where the CPU is
WICHTIG: Wenn ihr nach meinem Erfahrungsbericht was an eurem System herumändert, so macht ihr das auf eigene Verantwortung! Ich übernehme da gar nix
Gefunden habe ich eine sehr brauchbare Anleitung hier: https://help.ubuntu.com/community/Fstab
Wer mit der englischen Version zufrieden ist, kann hier aufhören zu lesen
Als erstes braucht man zwei Terminals, um sich mit dem einen die benötigten Infos anzeigen zu lassen und um in dem anderen die fstab zu editieren. Die notwendigen Infos bekommt man mit:
sudo blkid
Dann bekommt man nämlich eine Liste der verfügbaren Partitionen angezeigt, insbesondere die UUIDs, mit denen man eine Partition sicher zuordnen kann. Allerdings hatte ich als fauler Windows-User meine Partitionen bis auf Ausnahmen nicht benannt, deswegen hiessen die alle so schön "Volume" - ich durfte also raten, wo sich welche Partition versteckt. Allerdings war ich mir recht sicher, dass die unter Windows einfach der Reihe nach benannt waren
/dev/sda1: UUID="0EA42287A422717F" TYPE="ntfs"
/dev/sda2: UUID="022818B82818AD23" LABEL="Volume" TYPE="ntfs"
/dev/sda3: UUID="14DC48F6DC48D3A0" LABEL="Volume" TYPE="ntfs"
/dev/sda6: UUID="81242ed3-c3d6-48a1-84ff-e38f98952861" TYPE="ext2"
/dev/sda7: TYPE="swap" UUID="2a2db66c-5f8c-4593-8afa-ea8e0e5553db"
/dev/sdb1: UUID="22A42352A423282D" LABEL="Lokaler DatentrM-dger" TYPE="ntfs"
/dev/sdb2: UUID="6418982B1897FA6E" LABEL="DatentrM-dger" TYPE="ntfs"
/dev/sdb5: UUID="F818DD2C18DCEAA0" LABEL="SNAFU" TYPE="ntfs"
Soooo, da gibt's also sda und sdb - meine beiden Festplatten. Dann sind da haufenweise NTFS-Partitionen und eine ext2 und eine swap - so schwierig ist das nicht zuzuordnen
Dann hab ich die fstab aufgemacht:
sudo gedit /etc/fstab
(Achtung! Bevor ihr IRGENDWAS ändert, legt euch nen Backup der Datei an!)
Und dort habe ich dann folgende Zeile angelegt:
UUID=0EA42287A422717F /home/bastian/Windows/C ntfs
(den Ordner muss man vorher anlegen, sonst meckert das System beim Mounten)
Und dann hab ich neu gestartet und ✱whoot✱ die Partition war automatisch eingebunden (gemountet) und das Icon war sofort auf dem Desktop vorhanden ( - wie man das wieder los wird, beschreibe ich weiter unten).
Dann habe ich die weiteren Partitionen genauso eingetragen .. und dann nicht neu gestartet, sondern diese Befehle benutzt:
sudo umount -a
sudo mount -a
Der erste Befehl unmountet ("ent-bindet"?) alle Partitionen, der zweite hängt alle im fstab enthaltenen Einträge ein (mountet), also auch die neu eingetragenen. Achtung, gerade bei diesem Befehl könnte was schief gehen, wirklich neu zu starten ist glaub ich sicherer!
Die Geister die ich rief
Soo! Jetzt hatte ich alle Partitionen startklar und automatisch gemountet und in meinem Ordner "Windows" verfügbar. So weit, so gut - aber auf einmal war mein Desktop mit den ganzen Icons voll! So war das nicht geplant, ich mag meinen Desktop lieber leer und ordentlich, ausserdem brauche ich die Partitionen eh nicht jedes mal. Und da war guter Rat... nicht teuer, aber nicht ganz so einfach zu finden. Das Schlüsselwort, mit dem ich dann die Lösung gefunden habe war "hide":
http://tombuntu.com/index.php/2007/10/25/hide-partition-icons-from-your-ubuntu-desktop/
Dort beschreibt Tom, wie man die Icons der Partitionen wieder ausblendet, nämlich in den Nautilus-Einstellungen für den Desktop. Die Anleitung ist sehr schön kurz und prägnant, deswegen schreibe ich hier auch nur die Kurzversion:
Alt-F2 drücken, um den "Anwendung ausführen"-Dialog aufzurufen, dort gconf-editor eintippen und auf "Ausführen" klicken. In dem Dialog dann "apps"->"nautilus"->"desktop" auswählen und dann im rechten Fensterchen "volumes_visible" deaktivieren - wenn man weiss, wo man suchen muss, ist das ganz einfach, oder?!
Und schon war mein Ubuntu ein Stück heimeliger
Home is, where the CPU is

So, ein langer Tag neigt sich dem Ende zu... Und ich habe heute den ganzen Tag nur Ubuntu benutzt (das Linux, nicht den Clown!). Und bin sehr zufrieden, wenn auch noch nicht völlig zufrieden. Aber ich mag Ubuntu einfach. Die Elemente sind irgendwie ch
Aufgenommen: Jun 16, 11:39