Kleine Geschenke an mich selbst

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Source: christmas gifts on Free pictures
Etwas, was ich im Kleinen seit einer Weile übe: ich mache mir selber kleine Geschenke. Das klingt jetzt erstmal recht profan, klar, ich könnte mich täglich bei meinem Lieblingsonlinehändler einloggen und mir was bestellen oder beim Stadtbummel einfach mal was gönnen – aber das würde meiner zunehmend minimalistischen Einstellung doch arg wiedersprechen. Und es würde mich im großen und ganzen – wie letzte Woche gelesen – nicht wirklich glücklicher machen, sondern nur mehr Zeug anhäufen und meinen begrenzten Platz noch mehr zuschütten.

Nein, ich habe angefangen mir ganz andere Geschenke zu machen – und es mir vor allem bewusst zu machen!

 

Ich schenke mir kleine Aufmerksamkeiten. Meistens ein bisschen Zeit oder Mühe. Ich gehe abends nochmal in die Küche und denke mir zum Beispiel: “Ich muss diese Teller in die Spülmaschine räumen. Ich kann jetzt faul sein und sie stehen lassen, kratzt niemanden, aber dann muss ich die Morgen einräumen. Oder ich mache meinem Ich von morgen früh jetzt ein kleines Geschenk: ich räume die Teller jetzt ein und brauche das morgen früh nicht zu tun!” Und dann tue ich das. Aber es ist auch genau so wichtig, diese Geschenke dann anzunehmen und sich zu freuen! 🙂

Heute morgen war ich zum Beispiel meinem Ich von gestern abend sehr dankbar und habe mich gefreut, dass dieses vergangene Ich für mich so lieb war und schonmal den Frühstückstisch geräumt hat! Und den Müll brauche ich heute auch nicht rausbringen, das hat mein Ich von gestern schon erledigt! 🙂 Muss ein toller Kerl sein 😀

 

Oh, und manchmal inspiriert mich das dann so, dass ich auch anderen Menschen kleine Geschenke mache. Aber das ist schon der nächste Schritt.

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