Hörwolle

Hard ground makes stronger roots

Archive for February, 2014

11 February
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Dankbarkeit #19: Tierärzte

Heute bin ich für gute Tierärzte dankbar. Meine beiden Kater aber weniger 😉 jährliche Impfung war wieder fällig! Zum Glück nur ein mal im Jahr.

09 February
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Dankbarkeit #18: Musik

Heute bin ich dankbar für Musik! Nicht unbedingt für eine bestimmte, sondern ganz allgemein, für diese Leistung aus Schallwellen Gefühle zu erzeugen. Oder mit diesen Schallwellen Gefühle ausdrücken zu können.

Ich habe nämlich heute morgen das hier gesehen:

Best Coin ever spent

Und das hier passt auch sehr gut dazu:

Und Van Canto hat grad ein neues Album raus gebracht :)

07 February
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Dankbarkeit #17: Lernen

Da ich viel unterwegs sein werde, bin ich schonmal nachmittags dankbar 😉 Ich habe ein paar Kurse auf https://www.coursera.org/ entdeckt, die mir richtig Spaß machen. Ich lerne zwar sowieso gerade mal wieder für Klausuren nächsten Monat, aber diese Kurse passen gut obendrauf bzw ergänzen meine Uni-Kurse sehr gut.

Aber ein wenig zum Hintergrund: Coursera bietet kostenlose Online-Kurse von vielen namhaften Universitäten an, inklusive Video-Lektionen, Peer-Support über Foren, Hausaufgaben und Abschlußprüfungen. Bei einigen kann man sogar nach bestandener Prüfung – allerdings dann kostenpflichtig – ein Zertifikat erwerben! Macht sich bestimmt auch gut im Lebenslauf, wenn man den ein wenig aufpeppen will. Aber auch wenn man das “nur” für sich macht ist das eine unglaublich reichhaltige Goldgrube.

Hier ein paar Beispiele:

Yale

Bald startende Kurse

Ich werd meinen Bildungshorizont auf jeden Fall hier erweitern :)

06 February
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Dankbarkeit #16: Reichtum

Heute ist mir wieder klar geworden, wie reich ich bin – nein, immer noch nicht finanziell, auch wenn ich daran arbeite! 😉

Ich war im Fitness-Studio und habe trainiert, effektiv meine Gesundheit gefördert. Ich bin danach eine Runde in die dortige Sauna, um mich so richtig durchzuwärmen, besonders für den Heimweg, Sauwetter heute, ich bin auf dem Weg zu FS schon naß geworden. Und da traf es mich – während ich den Übungen nachspürte, die ihre Spuren in meinen Muskeln hinterlassen hatten und den Schweiß spürte, der langsam über mein Gesicht perlte, empfand ich plötzlich eine tiefe Dankbarkeit für diesen Reichtum, in dem ich lebe. Ich lebe in einem reichen Land, allein das macht mich schon reicher als die meisten Menschen auf der Welt. Ich habe eine feste Arbeit, mit der ich meinen Lebensunterhalt verdiene. Und mit dem Geld, was ich dort verdiene, kann ich es mir leisten in dieses gesundheitsorientierte Fitness-Studio zu gehen. Ich habe Menschen, die ich liebe und die mich lieben. Ich habe gute Freunde und Vertraute. Ich habe ein wunderbares zuhause, in das ich abends gerne zurückkehre, sogar mit zwei Katzen. Ich habe immer genug zu essen und sauberes Wasser zu trinken (und auch Tee und gerne auch mal ein Bier). Und noch so vieles mehr, ich kann das alles gar nicht aufzählen. Ich fühle mich wirklich fast schon überschwemmt von so viel Luxus.

Und ich bin glücklich mit mir selber, ich glaube, das ist der größte Reichtum von allem. :)

05 February
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Dankbarkeit #15: magische Hände

Heute bin ich dankbar für magische Hände. Kurz vor Feierabend ist der Webserver plötzlich off gewesen! Keine Webseite, keine Datenbank und kein FTP mehr – alles offline. Unseren Datenbank-Guru angerufen und schon lief wieder alles, noch bevor er seinen Rechner hochgefahren hatte.

Und ich konnte sogar pünktlich Feierabend machen :)

03 February
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Dankbarkeit #14: Yoga

Heute bin ich dankbar für Yoga, insbesondere für dieses Video für Newbies:

Ich habe das jetzt schon ein paar Mal gemacht und finde es richtig angenehm :) Das hilft mir sehr dabei, mich in meinem Körper wohl zu fühlen, mich richtig zu strecken und gelenkiger zu werden.

03 February
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Postmaterialismus auf zendepot.de

Heute möchte ich euch zendepot.de empfehlen und das Spektrum dieses Blogs wie angekündigt endlich auch auf Finanzen erweitern, nachdem ich nun eine ganze Weile primär über Spiritualität gebloggt habe. Auf zendepot von Holger Grethe findet ihr einiges zum Thema “Erfolgreich Vermögen bilden in Eigenregie”, wie der Untertitel es ja verspricht und auch den Podcast finde ich sehr gelungen. (Und ich übernehme keinerlei Gewähr oder Haftung, wenn ihr seinen Tips folgt, genausowenig wie er es tut!) Ich lese (und höre) zendepot schon eine ganze Weile und bin sehr begeistert.

Und dann möchte ich mich gleich an einem Teil eines Artikel reiben: “Wir kaufen nichts!”

Viele Symptome des Postmaterialismus endecke ich auch bei mir, auch wenn ich das nicht so hochgestochen benennen würde. Für mich gehen Sparsamkeit, Umweltschutz und das Interesse am Investieren Hand in Hand. Dabei gehe ich manchmal den Weg des Weniger-Kaufens bis an den Rand des “Anti-Consumption”-Pfades, aber manchmal auch eher den Weg des Besten-Wertes, finanztechnisch gesprochen wähle ich dann die Option die mir für das wenigste Geld die beste Leistung für die längste Zeit bereitstellt, wobei längste Zeit der wichtigere Faktor ist.

Doch dann das hier:

“Auf der Beifahrerseite kannst du vor lauter Müll die Fußmatte nicht sehen und der letzte Besuch in der Waschstraße war…ja, wann eigentlich? Ist dir aber latte, solange du von A nach B kommst.”

Quelle

NEIN! Args!

Ich leide zwar scheinbar auch bereits an vielen Symptomen des Postmaterialismus, aber mein Auto ist mir nahezu heilig! Das ist eine Investition, die gut gepflegt wird! Und jedes Kilo totes Gewicht, was ich unnötig spazierenfahre kostet mich Sprit, versaut damit die Umwelt mehr als nötig und kostet Geld! Ich sorge auch immer dafür, dass genug Öl drauf ist (ein Motorschaden ist kein Spaß), der Reifendruck hoch genug (zu gering kostet zusätzlichen Sprit und vermindert die Lebensdauer der Reifen! Deutlich zu gering ist sogar gefährlich, weil’s die Bodenhaftung mindert – viel zu hoher Druck tut das aber ebenfalls), etc pp!

Und ich pflege auch – in einem sinnvollen Rahmen – den Lack, schliesslich ist dieser seit mehr als zwei Dekaden Wind & Wetter ausgesetzt (mein guter Mercedes Benz 190 E ist Baujahr ’91!) und soll gerne noch weitere 20 Jahre halten, wenn es nach mir geht!

Ich war auch ein “Müll-Auto”-Typ in der Vergangenheit (also, vor diesem), aber gerade der Wunsch nach Langfristigkeit, Beständigkeit und Dauerhaftigkeit veranlasst mich, mein Auto gut zu pflegen. Es ist für mich auch eine Frage des Respekts, nicht zuletzt vor mir selber – ich verbringe in diesem Auto machmal einige Stunden am Stück und dann will ich es bequem haben, sauber und ordentlich.

Wenn meine guten Wanderschuhe dreckig sind, putze ich die ja auch und pflege bei Lederschuhen das Leder – ansonsten kann ich sie auch gleich nach dem zweiten Einsatz wegschmeißen.

02 February
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Dankbarkeit #13: Kritik

Heute bin ich dankbar für die Kritik, die zwar nicht direkt mir persönlich galt, aber einem Projekt an dem ich beteiligt bin.

Randy Pausch hat sinngemäß etwa gesagt, dass die die uns kritisieren uns lieben – die die uns nicht mehr kritisieren, haben uns schon aufgegeben.

Nachtrag – das Zitat:

When you see yourself doing something badly and nobody’s bothering to tell you anymore, that’s a very bad place to be. Your critics are your ones telling you they still love you and care.
(Randy Pausch – Wikiquote.org)