Hörwolle
Chaos und PoesieBilder-Test
Posted on August 21, 2011HIER LINKES BILD EINFUEGEN
HIER RECHTES BILD EINFUEGEN
und dann Text
Lorem ipsum und so
Raising skinny elephants
Posted on April 21, 2011WTF? Was hat der denn heute geraucht?
Nein, ich seh keine Elefanten und ich ziehe auch keine auf. Der Titel bezieht sich auf einen Merksatz, um ein abgestürztes Linux sanft zur Ruhe zu betten und den Rechner neu zu starten. Dazu braucht man immer drei Tasten gleichzeitig, die linke ALT-Taste, die DRUCK-Taste (auch “SysRq”) und den jeweiligen Shortcut. Ja, das ist umständlich, aber das soll auch so sein, damit man nicht ungewollt sein Linux abschießt!
Der Merksatz lautet:
Raising Skinny Elephants Is Utterly Boring!
Alt+SysRq+r ( The LEFT Alt key ) ( SysRq is on the same button as print screen )
Alt+SysRq+s
Alt+SysRq+e
Alt+SysRq+i
Alt+SysRq+u
Alt+SysRq+bGive a little time between keystrokes.
The r stands for put keyboard in raw mode
The s for sync the disk
The e for terminate all processes
The i for kill all processes
The u for remount all filesystems read only
The b for reboot the system
Danach startet der Rechner neu – man sollte zwischen den Befehlen eine Sekunde oder auch zwei vergehen lassen, damit der Rechner auch Zeit hat zu reagieren. Und ja, ich habe den in letzter Zeit leider häufig gebraucht, bis ich dann einen neuen Grafikkartentreiber installiert hatte. Mein System ist einfach eingefroren und hat auf nichts mehr – ausser den dünnen Elefanten – reagiert. Lieber so, als den Reset-Knopf…
Neomanie 27: einen absurden Lebenslauf schreiben
Posted on März 19, 2011Ich habe…
… bereits in der Grundschule das Rauchen aufgegeben. Danach habe ich den Lehrkörper zu gemeinsamen Treffen der Anonymen Alkoholikern motiviert und dadurch den bevorstehenden Kollaps der Schule verhindert. Mit dem dadurch neu gewonnenen Selbstvertrauen habe ich bei einer Hilfsexpedition in den nigerianischen Regenwald ein paar der Riten eines Eingeborenenstammes so verbessert und für die Allgemeinheit angepasst, dass nun die ganze Welt “Hip” sein will, was in der Sprache der Eingeborenen einfach “Erwachsen” bedeutet – leider wurde dieser Trend durch die Medien völlig verwässert und ins Gegenteil verkehrt.
Trotz dieses Rückschlags wurde ich nicht entmutigt und startete meinen ersten pazifistischen Kreuzzug. Dieser war zwar nicht sehr erfolgreich, aber ein Inder griff die Idee auf und ich denke, Ghandi hat das ganz gut fortgesetzt. Dann bin ich dort bei einigen Gurus gewesen, um das Nirvana selbst zu erfahren und blieb dort für eine Unendlichkeit. Ein wenig weiser geworden, kehrte ich in die Heimat zurück, um meinen Grundschulabschluß nicht zu verpassen.
Die neunte Klasse verbrachte ich einem Gelübde folgend in Schweigen, lernte aber dafür Gebärdensprache und Lippenlesen, was ich aber in der zehnte Klasse bei einer Folge von missglückten Chemie-Experimenten zur Erzeugung eines Elixir des ewigen Lebens wieder verlernte, da ich mich rapide ein Jahr rückwärts entwickelte. Auch ging die Formel des Elixirs dabei verloren – aber seitdem schimmert mein Haar in der Sonne golden und im Mondlicht silbern – warum weiß ich nicht. In der Oberstufe habe ich einen sehr erfolgreichen Geheimbund gegründet, über die ich hier aber aus offensichtlichen Gründen nicht weiter reden werde. Bei den Abiturprüfungen schließlich habe ich auch die schriftlichen Prüfungen mündlich abgelegt – auch in Sport.
Ich lasse Frauen mit mir flirten, betöre allein durch Blicke und gehe nicht eher, als das alle gekommen sind. Bei einer spontanen Orgie im Stadtpark habe ich mehrere Pärchen verheiratet, teilweise während wir noch Geschlechtsverkehr hatten. Ich kann mit anderen, ebenfalls heterosexuellen Männern Sex haben, ohne schwul zu sein. Tantrische Gurus fragen mich um Rat und ich verstehe Frauen. Ich fürchte weder Hitze noch Kälte, ich schwitze niemals, es sei denn ich trinke vorher einen Virgin Mary mit genau drei Tropfen Tabasco. Ich war es, der das Stroh dort hingelegt hat.
Ich helfe alten Frauen über die Straße, sammle für wohltätige Zwecke und verzichte bei der Steuererklärung auf Freibeträge. Ich schieße mit dem Bogen auf hundertfünfzig Meter treffsicher, mit dem Gewehr auf olympischen Niveau und niemals übers Ziel hinaus.
Ich kann ein Wildschwein erlegen, häuten, ausnehmen, braten und daraus ein vegetarisches Gericht kochen, solange ich mindestens ein Mohrrübe, einen Esslöffel Salz und sieben verschiedene Kräuter habe. Ich koche Nudeln in dreißig Minuten al dente und Eier wieder weich. Ich kann eine Lasagne in der Pfanne al forno zubereiten und esse gerne Spaghetti ai funghi ohne Pilze, wobei ich statt Nudeln dann Reis nehme.
Ich habe bei einer philosophischen Diskussion über einem Glas Wein den Papst vom Atheismus überzeugt, um ihn dann bekehren zu können. Dafür bin ich Ehrenmitglied der Schweizer Garde, obwohl ich weder Schweizer bin, noch genau einen Meter achtzig, wie die Garde es vorschreibt – bei der Größe habe ich einfach gelogen.
Ich werde 2027 eine Zeitmaschine erfinden, das werde ich mir selber mitgeteilt haben nächstes Jahr um diese Zeit.
Ich bin ein abstrakter Denker, ein konkreter Illusionist und ein dadaistischer Spießer. Ich schreibe zweizeilige Haikus und dreispaltige Wörter. Jedes Video, welches ich online stelle oder auch nur kommentiere wird viral. Ich weiß, wer anonymus ist. Ich setze Trends und Beispiele. Mein Leben wurde bereits zwei Mal verfilmt und man sagt, Antonio Banderas hätte Ähnlichkeit mit mir. Ich finde aber, meine Haare sind dichter und ich habe keine Geheimratsecken.
An meinen freien Wochenenden hüte ich oft und gerne eine Herde Katzen in der Eifel. Ich bin auch handwerklich begabt, ich habe die erste Maschine zur Produktion von Schraubenziehern zusammengeschraubt und wenn ich Ikea-Regale zusammenbaue, bleibt kein Teil übrig. Ich spalte Atome und verdrille DNA-Stränge. Ich kann aus Blei Gold machen und umgekehrt, mache aber lieber aus kaltem Bier warmes Urin.
Ich kann Wein dekantieren, ein Bier korrekt zapfen und nach dem ersten Schluck betrunken sein. Ich lache niemals, wenn ich kiffe, sondern fange an aufzuräumen und meine Postablage abzuarbeiten.
Ich war bereits im Himmel, in der Hölle und im Nirvana – nirgendwo gab es anständigen Scotch. Ich kann Geschichten erzählen, die ängstliche Männer zu wahren Berserken werden lassen. Ich kann Geschichten erzählen, die frigide Frauen lüstern machen. Und ich kann mir nie merken, welche Geschichte, was macht.
Mein indianischer Name ist „Der mit den Sternen tanzt“ und lange Zeit haben die Lakota angenommen, ich wäre dafür verantwortlich, dass die Sonne aufgeht. Das stimmt natürlich nicht, ich bin nur für den Mond zuständig.
Neomanie #25: den PI-Tag feiern
Posted on März 14, 2011Heute ist PI-Tag!
Und endlich kann ich mich wieder aufraffen, was zu schreiben
Ich habe noch ein ziemliches Back-Log an Posts, aber ich habe noch keinen richtig fertig geschrieben.
Aber heute ist’s mir wichtig und dringend genug, denn heute ist PI-Tag, der 14.3. nach der Kreiszahl PI! Also wird heute ein wenig dieser Zahl gedacht, mit einem “Pie” und heute abend PIzza.
Oh und ein schlechter Witz zum Thema:
Warum fahren Freibeuter so schlechte Kreismanöver?
Weil sie Piraten! PI raten… Harrharr
Neomanie #26: einen neuen Personalausweis beantragen
Posted on Februar 24, 2011[Artikel nachgereicht]
Tja, da ich jetzt geschieden bin, nehme ich meinen alten Familiennamen wieder an. Und bei der Gelegenheit gibt’s auch gleich einen der “neuen” Personalausweise. Und nein danke, ich möchte meine Fingerabdrücke nicht abgeben. Umgemeldet bin ich schon, aber ich habe noch keinen neuen Personalausweis. Also bin ich heute morgen in aller frühe zum Amt geflitzt – aber hatte natürlich kein Bild parat
hätte ich auch vorher drüber nachdenken können. Also stehe ich gerade vorm Fotografen und warte, dass der aufmacht.
Da kommt er grad, also werd ich später weitertipseln.
(später:) Habe mir direkt vier biometrische Fotos machen lassen (ich hab ja noch Pläne dieses Jahr). Und dann hatte ich noch ein Erlebnis der Beamten-Art. Ich sitze da im Einwohnermeldeamt und die Dame scannt meine Unterschrift und mein Bild ein. Und bekommt die Meldung “Bitte kontrollieren, ob der Mund geöffnet ist!”. Was er definitiv nicht war, allerdings ergibt sich durch meinen Bart in der Mundpartie ein Bereich, in dem dunkel-hell-dunkel sich abwechselt – was ja durchaus auch bei sichtbaren Zähnen sein könnte… Jedenfalls schaut die Dame sich das Bild nochmal an (soweit so gut) und murmelt “nee, der Mund ist zu”. Dann geht sie zu einer Kollegin rüber und diskutiert ein paar Minuten lang, ob denn der Mund offen ist oder zu oder was man denn jetzt machen könnte. Schliesslich kommt eine weitere Kollegin vorbei, die als “Spezialistin” für die Software angepriesen wird und diese entscheidet nach einem kurzen Blick “Der Mund ist zu, klick doch einfach auf bestätigen, dann geht’s weiter”…
WTF??
Jedenfalls ist einen Klick später mein Foto akzeptiert und ich kann mir bald meinen Ausweis abholen kommen…
Nur gut, dass die Spezialistin da war. Sonst hätte man ja selber eine derart komplexe und weittragende Entscheidung fällen müssen…
Neomanie #24: Verlinkung mit anderen Blogs vorantreiben
Posted on Februar 22, 2011So speziell ist das für viele vielleicht nicht, aber ich habe das so noch nicht betrieben und hatte mir eigentlich schon lange vorgenommen, da mal ein wenig mehr für zu tun. Für mich alleine schreiben und mit mir selber reden kann ich schon, aber ich will ja auch, das mehr Leute mitbekommen, was ich hier so mache
Also habe ich angefangen, ein wenig Linktausch zu betreiben und mal wieder ein Blogroll-Widget auf meine Seite zu setzen (siehe oben links). Vorläufig ist da natürlich wieder der Goox verlinkt (family first) und dann noch zwei Technik-Blogs, nc-technologies.com und patronic.com!
Mal schauen, was ich da noch hinzufüge, aber erstmal reichen auch drei
Neomanie #23: online SVN-Repository nutzen
Posted on Februar 15, 2011Was macht der Progger, wenn er nicht schlafen kann? Richtig, proggen
Also bin ich vor einer Stunde wieder aus dem Bett gekrabbelt (es ist jetzt drei Uhr früh) und habe mich an den Rechner gesetzt und endlich meine Projekte mit einem online SVN-Repository verknüpft. Meine Wahl fiel dabei auf Assembla.com – eigentlich schon vor einer ganzen Weile, aber ich habe meine Projekte nie committed. Da ich aber neulich eins meiner Projekte auf meinen Laptop kopiert habe, um es am Wochenende mitnehmen zu können und dann auch unterwegs im Zug dran arbeiten zu können, hatte ich jetzt das Problem des doppelten Codes. Also habe ich online ein neues Projekt angelegt, die aktuellere Version eingecheckt und jetzt auf beiden Rechnern den Zugang korrekt eingerichtet.
Was ich gut finde ist, dass ich jetzt gesichert bin und außerdem mir das dämliche rumkopieren spare. Ausserdem ist Assembla angenehm zügig, ein Check-In / -Out scheint nicht viel langsamer zu sein als bei einem lokalen Server
Und in Zukunft werde ich meine neuen Projekte direkt im SVN anlegen, dann spare ich mir diesen Schwachsinn von vornherein!
Hoffentlich kann ich jetzt wieder schlafen. Meine Finger sind jedenfalls müde genug und meine Eloquenz scheint schon wieder eingepennt zu sein…
Can’t tell if trolling
Posted on Februar 11, 2011
Bin grad sehr ausgelastet, werde aber dieses WE einige Posts nachholen – ich verfolge mein Neomanie-Projekt weiterhin, wenn auch nicht ganz täglich, bin aber noch nicht wieder zum Schreiben gekommen.
Neomanie #22: die Initiative uebernehmen
Posted on Januar 23, 2011Beim Zocken. Mal wieder Eve-online. Naja, ich bin eigentlich wieder ziemlich gesund, aber schone mich halt noch – und das geht am besten mit Zocken
Mein Problem ist nur, mir fehlt manchmal die Action. Die Gruppe der ich mich angeschlossen habe ist nun mal USA-lastig und deshalb ist oft am Meisten los, wenn ich im Bett bin. Unter der Woche sind oft Flotten unterwegs, die sich ab Mitternacht sammeln und um eins losfliegen.
Aber ich bin dann auch nicht der Typ, der dann rumsitzt und jammert. Kann ich einfach nicht. Ich reiss mich dann zusammen und starte selber was. Oder versuche es zumindest. Ich hab inzwischen genug Ahnung von dem Spiel, um das auch erfolgreich zu tun, nur gestern hat mir das Schicksal einen Strich durch die Rechnung gemacht, gestern Nachmittag hat es eine so erfolgreiche Operation gegeben, das Abends alle noch im Freudentaumel ueber den Sieg waren, dass keiner grosse Lust hat loszuziehen.
Aber ich habe halt fuer mich die Entscheidung getroffen, dass ich als Anfuehrer – im Eve-Jargon Fleet-Commander – auftreten will. Und das ist mein heutiges Neomanie-Projekt, auch wenn ich es noch nicht ausfuehren konnte!
Neomanie #21: Eine App betatesten
Posted on Januar 23, 2011Heute ist auch wieder etwas
einfacheres dran, weil ich noch krank bin und ausserdem auch echt wenig motiviert viel zu tun. Naja, aber immerhin mache ich etwas sinnvolles und helfe sogar jemand anderem. Allerdings komme ich dadurch auch als einer der ersten in den Genuss der App. Prinzipiell ist sie nichts so besonderes, aber praktisch. Es ist eine App, die einige nuetzliche Funktionen fuer das Spiel Eve-online zusammenfasst. Enthalten ist eine Charakteruebersicht, eine Event-Vorschau fuer die naechsten Operation und die Anzeige der aktuellsten offiziellen Eve-News.
Bisher laeuft die App stabil und problemlos, ich finde nur den Funktionsumfang noch ein wenig schmal, aber das Programm ist ja auch noch nicht fertig.